Gute-Nacht-Geschichte

Für ein Kind gibt es kaum ein schöneres Einschlafritual, als eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen zu bekommen. Dadurch wird auch das Schlafengehen zu einem freudig erwarteten Erlebnis, denn eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen zu bekommen, bedeutet nicht einfach nur, dass irgendetwas vorgelesen wird. Eine Gute-Nacht-Geschichte vor dem Einschlafen regt die Fantasie zum Träumen an. Vor allem aber festigt ein solches Ritual die Bindung zwischen Eltern und Kind. Liest man seinem Kind eine Geschichte vor, bevor es zu Bett muss, gibt man ihm Gelegenheit, sich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.

Was bringt die Kleinen zum Träumen?

Der Tag eines Kindes ist oft sehr aufregend, denn es gibt viel zu entdecken und viel zu erleben. Umso wichtiger ist es dann, dass der Tagesabschluss richtig eingeleitet wird. Auch Kinder brauchen eine Phase, in der sie zur Ruhe kommen können und die ihnen ermöglicht, den Tag hinter sich zu lassen. Dies erreicht man als Mutter oder Vater besonders gut, indem man ein Einschlafritual etabliert. Dazu kann auch das Vorlesen oder Erzählen einer Gute-Nacht-Geschichte gehören.

Eine schöne Gute-Nacht-Geschichte regt die Fantasie an und bietet Material für bunte Träume

Eine schöne Gute-Nacht-Geschichte regt die Fantasie an und bietet Material für bunte Träume

Eine Gute-Nacht-Geschichte sollte dem jeweiligen Alter des Kindes angepasst sein. Auf keinen Fall sollte sie zu spannend oder gar gruselig sein, denn das wühlt auf und macht wach. Gerade bei kleinen Kindern eignen sich dagegen spezielle Kinderbücher, die am besten mit schönen Bildern illustriert sind. Dadurch ist das Einschlafritual nicht nur auditiv geprägt, sondern bietet auch visuelle Momente. Je älter das Kind wird, desto anspruchsvollere Geschichten können gewählt werden – dennoch gilt, dass sie entspannen und nicht aufregen sollen. Der Erwachsene sollte dabei nicht nur einfach eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, sondern eine Gesamtsituation zum Wohlfühlen schaffen. Dazu sollte das Licht bereits etwas gedimmt werden, störende Geräusche sollten vermieden werden und vor allem sollte Kuschelatmosphäre herrschen. Nur so lässt sich die Gute-Nacht-Geschichte richtig genießen. Ob man diese frei erzählt oder vorliest, ist dabei nicht so wichtig. Da nicht jeder ein begnadeter Geschichtenerzähler ist, darf die Gute-Nacht-Geschichte also ruhig vorgelesen werden. Dabei sollte man sich jedoch möglichst viel Mühe geben und die Stimme der Geschichte anpassen. Wird das Kind dabei schläfrig, darf man die Stimme ruhig senken, um so eine friedvolle Ruhesituation zu schaffen.

Welche Gute-Nacht-Geschichten sind besonders beliebt?

Es gibt viele Klassiker, die bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt sind. Dazu zählen unter anderem die “Laura’s Stern”-Geschichten, oder Geschichten vom Sandmännchen. Wer das Kind von Anfang an in das Ritual mit einbeziehen will, kann die Geschichte für den Abend auch gemeinsam mit ihm aussuchen. Mit dieser Aussicht freut es sich erst recht auf das Zubettgehen. Man kann dabei auch auf Märchen zurückgreifen. Alternativ gibt es auch spezielle Bände, die ganze Sammlungen von Gute-Nacht-Geschichten enthalten. Letztendlich kommt es meist sowieso nicht so sehr auf die Kindergeschichte an sich an, sondern vielmehr auf das gemeinsame Erlebnis.

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